Das Seniorenzentrum Gustav-Werner-Stift Ravensburg ist eine stationäre Pflegeeinrichtung der BruderhausDiakonie in Baden-Württemberg. Das Pflegeheim richtet sich an Seniorinnen und Senioren mit anerkanntem Pflegegrad, die eine professionelle, langfristige und strukturierte Altenpflege im Stadtgebiet Ravensburg suchen.
Die Einrichtung bietet eine stationäre Versorgung für Menschen mit dauerhaftem Unterstützungsbedarf. Angehörige und Interessierte erhalten auf dieser Seite einen Überblick über Lage, Pflegeangebote, Aufnahmeverfahren, Wartezeiten, Kostenstruktur, organisatorische Abläufe sowie weiterführende Informationsmöglichkeiten.
Bitte beachten Sie: Verfügbarkeit von Pflegeplätzen, konkrete Leistungsumfänge, Besuchsregelungen und interne Abläufe können sich ändern. Verbindliche und aktuelle Informationen erhalten Sie ausschließlich direkt bei der Einrichtung.
Standort und Lage in Ravensburg
Das Seniorenzentrum befindet sich in der Adolf-Kolping-Straße 5, 88212 Ravensburg. Die Lage im Stadtgebiet ermöglicht eine gute Erreichbarkeit sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Für viele Familien spielt die räumliche Nähe eine entscheidende Rolle. Regelmäßige Besuche fördern soziale Stabilität und können den Übergang in eine stationäre Pflegeeinrichtung erleichtern.
Weitere Pflegeheime im Stadtgebiet finden Sie hier: Pflegeheime in Ravensburg.
Pflegeangebote und Versorgungskonzept
Das Gustav-Werner-Stift bietet stationäre Langzeitpflege für Seniorinnen und Senioren mit unterschiedlichen Pflegegraden. Grundlage der Versorgung ist eine individuelle Pflegeplanung, die sich am gesundheitlichen Zustand, an Mobilität, kognitiven Fähigkeiten sowie an persönlichen Bedürfnissen orientiert.
Typische Leistungen können – je nach individueller Situation – umfassen:
- Stationäre Dauerpflege
- Unterstützung bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität
- Begleitung bei Transfers und Maßnahmen zur Sturzprophylaxe
- Unterstützung bei der sicheren Medikamenteneinnahme nach ärztlicher Verordnung und internen Abläufen
- Soziale Betreuung und strukturierte Aktivierungsangebote
- Zusammenarbeit mit Haus- und Fachärzt:innen (nach Absprache)
- Umgang mit demenziellen Veränderungen (abhängig von Schwerpunkt und Kapazität)
Neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung steht die Stabilisierung der Lebensqualität im Mittelpunkt. Ein strukturierter Tagesablauf, soziale Interaktion und individuelle Zuwendung tragen dazu bei, Orientierung und Sicherheit zu fördern.
Für wen eignet sich ein stationärer Pflegeplatz?
Ein Pflegeheim kommt insbesondere dann infrage, wenn die häusliche Versorgung – auch mit Unterstützung durch ambulante Pflegedienste – nicht mehr ausreichend gewährleistet werden kann. Gründe hierfür können fortschreitende Pflegebedürftigkeit, erhöhte Sturzgefahr, komplexe medizinische Anforderungen oder eine demenzielle Entwicklung sein.
Die Entscheidung für einen Umzug in eine stationäre Einrichtung ist häufig mit emotionalen Herausforderungen verbunden. Neben fachlichen Kriterien spielen Atmosphäre, Wertschätzung im Umgang sowie das persönliche Sicherheitsgefühl eine wichtige Rolle.
Aufnahmeverfahren und Wartezeit
Die Aufnahme beginnt üblicherweise mit einer unverbindlichen Anfrage. Im Rahmen dieses Erstkontakts werden grundlegende Informationen zum Pflegegrad, zur aktuellen Versorgungssituation sowie zu gewünschten Leistungen erhoben.
Die Wartezeit hängt u. a. von folgenden Faktoren ab:
- Aktuelle Belegung der Einrichtung
- Gewünschtes Zimmer (Einzel- oder Doppelzimmer)
- Pflegegrad und individueller Unterstützungsbedarf
- Dringlichkeit der Aufnahme
In Regionen mit hoher Nachfrage kann eine Warteliste bestehen. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme ist daher empfehlenswert, insbesondere wenn sich eine Verschlechterung des Gesundheitszustands abzeichnet.
Praktischer Ablauf: So gehen viele Familien vor
- Unverbindlich anfragen (Telefon/E-Mail) und den Bedarf kurz schildern.
- Unterlagen zusammenstellen und – wenn gewünscht – einen Besichtigungstermin vereinbaren.
- Rückmeldung zur Verfügbarkeit/Warteliste abwarten; bei Bedarf Alternativen im Stadtgebiet prüfen.
- Bei Zusage: Einzugstermin, Vertrag und organisatorische Details (z. B. Hausordnung, Besuchszeiten) klären.
Checkliste: Häufig nachgefragte Unterlagen (je nach Einrichtung)
- Bescheid über den Pflegegrad (falls vorhanden)
- Arztberichte/Befunde oder Krankenhaus-Entlassungsbericht
- Aktueller Medikamentenplan
- Angaben zu Diagnosen, Mobilität, Hilfsmitteln und Besonderheiten (z. B. Ernährung)
- Kontaktdaten von Angehörigen, ggf. Vorsorgevollmacht/Betreuungsnachweis
Zimmer, Ausstattung und Wohnumfeld
Pflegeheime bieten in der Regel barrierefreie Einzel- oder Doppelzimmer an. Zimmer verfügen häufig über ein Pflegebett, ein Notrufsystem sowie Sitzmöglichkeiten; Details zur konkreten Ausstattung im Haus sollten direkt vor Ort erfragt werden.
Persönliche Gegenstände wie Fotos oder kleinere Möbelstücke können – abhängig von internen Regelungen – mitgebracht werden, um ein vertrautes Wohnumfeld zu schaffen.
Ob Einzelzimmer verfügbar sind, hängt von der aktuellen Auslastung ab. Details zur Zimmerstruktur und möglichen Zusatzkosten erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Kosten und Finanzierung im Pflegeheim
Die monatlichen Kosten setzen sich meist aus mehreren Bestandteilen zusammen:
- Pflegebedingte Aufwendungen
- Unterkunft und Verpflegung
- Investitionskosten
- Individuelle Zusatzleistungen
Die Pflegekasse übernimmt – abhängig vom Pflegegrad – einen gesetzlich definierten Anteil der pflegebedingten Kosten. Der verbleibende Eigenanteil kann variieren und ist unter anderem vom Standort sowie von der jeweiligen Einrichtung abhängig.
Für eine transparente Kostenaufstellung empfiehlt sich eine direkte Anfrage bei der Verwaltung des Seniorenzentrums.
Wichtig zu wissen: Die Gesamtkosten eines Pflegeheimplatzes setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Welche Anteile die Pflegekasse übernimmt und wie hoch der Eigenanteil ausfällt, hängt von Pflegegrad, Einrichtung und individuellen Vereinbarungen ab.
Typische Kostenbestandteile im Pflegeheim:
- Pflegebedingte Aufwendungen: Leistungen rund um Pflege und Betreuung (pflegegradabhängig).
- Unterkunft und Verpflegung: Zimmer/Wohnen, Mahlzeiten sowie haushaltsnahe Leistungen.
- Investitionskosten: Kostenanteile für Gebäude/Erhaltung und Infrastruktur der Einrichtung.
- Zusatzleistungen: z. B. Komfort- oder Wahlleistungen (wenn angeboten und gewünscht).
Die Pflegeversicherung beteiligt sich – abhängig vom Pflegegrad – an den pflegebedingten Kosten. Kosten für Unterkunft/Verpflegung sowie Investitionskosten können je nach Vertrag ganz oder teilweise im Eigenanteil verbleiben.
Tipp für Angehörige: Bitten Sie die Verwaltung um eine schriftliche Kostenübersicht (Heimentgelt/Entgeltaufstellung) und fragen Sie gezielt nach den Positionen „Unterkunft & Verpflegung“, „Investitionskosten“ und möglichen Zusatzleistungen.
Welche Kostenpositionen sind typisch?
Für Angehörige ist vor allem wichtig, die Kostenpositionen sauber zu unterscheiden. In der Praxis werden häufig mehrere Bestandteile getrennt ausgewiesen, damit klar nachvollziehbar ist, wofür bezahlt wird.
- Pflege- und Betreuungsleistungen: pflegebedingte Aufwendungen, abhängig vom Pflegegrad und Leistungsumfang.
- Unterkunft und Verpflegung: Wohnraum sowie Mahlzeiten und hauswirtschaftliche Leistungen.
- Investitionsaufwendungen: Kostenanteile für Gebäude, Ausstattung, Instandhaltung und Infrastruktur.
- Ausbildungsumlage (falls ausgewiesen): je nach Bundesland/Regelung kann eine Ausbildungsumlage im Entgelt enthalten sein.
- Zusatzleistungen: individuell vereinbarte Wahl- oder Komfortleistungen (nur wenn ausdrücklich vereinbart).
Die Pflegeversicherung beteiligt sich – abhängig vom Pflegegrad – an den pflegebedingten Kosten. Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten gehören häufig zu den Positionen, die ganz oder teilweise als Eigenanteil verbleiben können.
Tipps für eine klare Kostenauskunft
- Bitten Sie um eine schriftliche Entgeltaufstellung (Gesamtbetrag und Einzelpositionen).
- Fragen Sie, welche Leistungen im Grundentgelt enthalten sind und was als Zusatzleistung separat berechnet wird.
- Klären Sie, ob sich der Eigenanteil bei Veränderung des Pflegegrads oder der Aufenthaltsdauer verändert.
Qualitätssicherung und Trägerstruktur
Das Seniorenzentrum gehört zur BruderhausDiakonie, einem diakonischen Träger mit vielfältigen sozialen Einrichtungen in Baden-Württemberg. Trägerorganisationen übernehmen organisatorische, personelle und wirtschaftliche Verantwortung für den Betrieb.
Pflegeeinrichtungen in Deutschland unterliegen regelmäßigen Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst (MD). Diese Prüfungen dienen der Sicherstellung definierter Qualitätsstandards.
Weitere Einrichtungen im Bundesland finden Sie hier: Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg.
Zur Qualitätssicherung werden zugelassene Pflegeeinrichtungen regelmäßig geprüft. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums erfolgen Regelprüfungen grundsätzlich in Abständen von höchstens einem Jahr (durch den Medizinischen Dienst bzw. weitere zuständige Prüfstellen).
Besichtigungen und Entscheidungsfindung
Vor einer endgültigen Entscheidung empfiehlt sich – sofern möglich – eine Besichtigung. Gespräche mit Pflegekräften oder der Heimleitung helfen, offene Fragen zu klären und ein realistisches Bild vom Alltag zu erhalten.
- Wie ist die Atmosphäre im Wohnbereich?
- Wie gestaltet sich der Tagesablauf?
- Wie erfolgt die Kommunikation mit Angehörigen?
- Welche Besuchsregelungen gelten aktuell?
Ein persönlicher Eindruck kann bei der Entscheidungsfindung wesentlich sein.
Fragen für das Telefonat (Kurzcheck)
- Gibt es aktuell freie Plätze oder eine Warteliste? Wie wird die Dringlichkeit bewertet?
- Gibt es Einzelzimmer und welche Mehrkosten können entstehen?
- Welche Leistungen sind im Grundentgelt enthalten und welche gelten als Zusatzleistungen?
- Wie wird die ärztliche Versorgung organisiert (Kooperationen, Hausarztmodell, Notfallabläufe)?
- Wie sind Besuchsregelungen aktuell organisiert?
Worauf bei der Besichtigung achten?
- Atmosphäre, Geräuschkulisse und Umgangston im Wohnbereich.
- Sauberkeit, Orientierung (Beschilderung) und Rückzugsmöglichkeiten.
- Aktivitäten/Tagesstruktur: Wie werden Bewohner:innen aktiviert und begleitet?
- Kommunikation: Wie werden Angehörige informiert (Ansprechpersonen, Erreichbarkeit)?
Vergleich mit anderen Pflegeheimen in Ravensburg
Ein Vergleich mehrerer Pflegeheime im Stadtgebiet Ravensburg kann sinnvoll sein. Kriterien können Lage, Spezialisierungen (z. B. Demenzpflege), Eigenanteil, Wartezeiten oder persönliche Eindrücke sein.
Weitere Seniorenheime in Ravensburg finden Sie über unsere regionale Übersicht.
Kontakt und organisatorische Hinweise
Für konkrete Fragen zu Pflegeplätzen, Kosten, Aufnahmeverfahren oder Besichtigungsterminen nutzen Sie bitte die offiziellen Kontaktdaten der Einrichtung.
- Name: Seniorenzentrum Gustav-Werner-Stift Ravensburg, BruderhausDiakonie
- Adresse: Adolf-Kolping-Straße 5, 88212 Ravensburg, Deutschland
- Bundesland: Baden-Württemberg
- Landkreis: Ravensburg
- Kategorie: Seniorenzentrum
- Telefo: 751 361840
- Webseite: http://www.seniorenzentrum-ravensburg.de/
- Meinungen: 4,2 Sterne mit 5 Bewertungen
Weiterführende Informationen zu Pflegegrad, Finanzierung, Antragstellung und gesetzlichen Grundlagen finden Sie in unserem: Ratgeber zu Pflegegrad und Finanzierung.
Heimvertrag: Wichtige Punkte vor der Unterschrift
Vor dem Einzug wird in der Regel ein Wohn- und Betreuungsvertrag (Heimvertrag) geschlossen. Dieser Vertrag sollte transparent festhalten, welche Leistungen erbracht werden und welche Kosten dafür anfallen.
- Leistungen: Pflege- und Betreuungsleistungen nach Art, Inhalt und Umfang.
- Wohnraum und Verpflegung: Angaben zu Zimmer/Ausstattung sowie zu Mahlzeiten.
- Kosten: Gesamtbetrag und einzelne Kostenbestandteile (z. B. Pflege/Betreuung, Wohnraum, Verpflegung, Investitionskosten); Zusatzleistungen nur, wenn individuell vereinbart.
- Verweis auf vorvertragliche Informationen: Einrichtungen können im Vertrag auf vorvertragliche Informationen verweisen, an die sie dann gebunden sind.
Wenn einzelne Punkte unklar sind, lohnt es sich, vor der Unterschrift gezielt nachzufragen und sich die Angaben schriftlich bestätigen zu lassen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie beantrage ich einen Pflegeplatz in Ravensburg?
Nach einer ersten Kontaktaufnahme werden die erforderlichen Unterlagen geprüft, darunter in der Regel der Bescheid über den Pflegegrad sowie medizinische Informationen.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Die Höhe des Eigenanteils variiert je nach Pflegegrad, Aufenthaltsdauer und Einrichtung. Eine individuelle Berechnung erhalten Sie direkt vom Seniorenzentrum.
Wie lange dauert die Wartezeit?
Die Wartezeit hängt von der aktuellen Belegung und Dringlichkeit ab. In stark nachgefragten Regionen kann eine Warteliste bestehen.
Welche Pflegegrade werden aufgenommen?
Grundsätzlich richtet sich das Angebot an Seniorinnen und Senioren mit anerkanntem Pflegegrad. Die konkrete Aufnahme hängt von Kapazität und individuellem Pflegebedarf ab.
Weitere Pflegeheime und Seniorenresidenzen
- Heilig Geist Stift Und Tagespflege Der Gemein Burgerspital Gmbh Burgerspitalstiftung Amberg
- Seniorenzentrum Johannes Paul Ii
- Caritas Alten Und Pflegeheim Bischof Weskamm Haus 2 Station 4
- Seniorenzentrum Ernst Kipker Haus
- Ludwigstift Wohlfahrtswerk Fur Baden Wurttemberg
- Wohnstift Haus Konigshof
- Aiutanda Lebenspark Am Weinberg Pflegedienst Betreutes Wohnen Ausserklinische Intensivpflege Tagespflege














